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Entlastungsdienst

Helfen Sie, Integration zu leben – ermöglichen Sie Familien mit behinderten Kindern ein langfristiges Miteinander! 

Worum geht es?

Es geht um ein tragfähiges Miteinander für Familien mit behinderten Kindern im Glarnerland.  

Familien mit chronisch kranken oder behinderten Kindern sind täglich einer enormen Beanspruchung ausgesetzt. Viele von ihnen stossen an die Grenzen ihrer Kraft – da steht häufig die Heimunterbringung als einzige Lösung im Raum. Das muss nicht sein!  

Oft schafft bereits die Möglichkeit, das Kind wenige Wochenenden im Jahr oder für eine Ferienwoche auswärts unterzubringen, eine grosse Entlastung. Körperliche und psychische Ressourcen werden erneuert, Geschwister und Ehepartner können sich einander zuwenden, wie es sonst unmöglich wäre. Und das Sorgenkind kann unter kompetenter, liebevoller Betreuung ein neues Stück Selbst- und Sozialkompetenz erfahren.  

Die vom Staat getragene, sehr kostenintensive Heimunterbringung kann vermieden werden. Doch wer finanziert ein Entlastungsangebot?  

Die öffentliche Hand tut es nicht. 

Wer sind wir?

Insieme / Vereinigung Cerebral Glarus ist die Glarner Regionalgruppe der Elternvereinigung insieme (für Menschen mit einer geistigen Behinderung) und Cerebral (Menschen mit cerebralen Bewegungsstörungen und ähnlichen körperlichen Behinderungen). Gegründet wurde der Verein von betroffenen Eltern unter dem Namen “Glarner Vereinigung zur Förderung von Menschen mit Behinderung (GVFB)“ im Jahr 1972. Auf Initiative der GVFB sind das Schwerbehindertenheim Schwanden und die Therapiestelle für Kinder im Hänggiturm entstanden. Seit dem Jahr 2002 bietet die Vereinigung einen Entlastungsdienst für Eltern bzw. ein Freizeitangebot für Kinder mit Behinderung unter dem Namen “Mitenand“ im Rahmen von Wochenenden und Lagerwochen an.  

Der ermutigende Erfolg und die grosse Nachfrage dieser Angebote zeigen, dass das Bedürfnis gross ist. Es können nie alle Kinder berücksichtigt werden.  

Langfristig stehen insieme / Vereinigung Cerebral Glarus nicht genügend Mittel zur Verfügung und die betroffenen Familien sind ohnehin stark mit Ausgaben belastet. 

Wofür arbeiten wir?

Damit das Angebot auch für schwer behinderte Kinder bestehen kann, braucht es für eine Wochenendgruppe zwei Fachpersonen sowie zusätzliche Betreuungspersonen, die eine kleine Aufwandentschädigung erhalten. Bewusst versuchen wir, die Kosten niedrig zu halten, auch indem wir die Infrastruktur der heilpädagogischen Einrichtung optimal nutzen.

Die mittlerweile gut eingeführten Entlastungswochenenden im Kanton Glarus bedeuten einen grossen Schritt nach vorne – bislang mussten sich Betroffene ausserkantonal orientieren. So sind die Wege kurz; und die Kinder, oft ohnehin SchülerInnen des HPZ Oberurnen, können einem vertrauten Umfeld überlassen werden. Gegenüber einer ausserkantonale Platzierung ist unser kantonales Entlastungsangebot eine tragfähige und kosteneffiziente Lösung, die unserem Kanton Profil gibt.  

Wie weiter?

Haben wir Sie angesprochen? Sind auch Sie überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind? Möchten Sie beitragen zu einem lebenswerten Miteinander in unserem Kanton und sich solidarisieren mit Menschen, die durch Behinderung besonders belastet und herausgefordert sind? Möchten Sie sich finanziell einbringen? Kennen Sie Menschen, die sich als BetreuerIn zur Verfügung stellen würden?  

Dürfen wir Sie genauer informieren oder Sie einmal als BesucherIn während eines Entlastungswochenendes begrüssen? Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!